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Die ständig steigende Komplexität der Produkt- und Dienstleistungsentwicklung stellt die Teams vor hohe fachliche Herausforderungen. Es ist nicht mehr möglich 'alles' im Kopf zu haben, oder aus langjähriger Erfahrung Innovationen zu entwickeln. Dinge werden einfach vergessen oder als unkritisch eingestuft, was letztendlich Schwierigkeiten und hohen Kosten verursachen kann.

Viele Unternehmen haben ihre eigene Struktur geschaffen, um die Projekte 'dicht' zu machen, bzw. mit geringstem Risiko abzuwickeln. Sie haben eigene Aktivitäts- und Checklisten und Meilensteine definiert, die auch unerfahrenen Projektleitern eine gute Stütze bieten. Eine verbreitete Variante davon ist der Stage Gate Process, entwickelt 1988 von Robert G. Cooper.


Stage Gate Process
... ist ein Leitfaden, der aus Phasen (Stages) und Überprüfungstoren (Gates) besteht und wo die Projektteams konkrete funktionsübergreifende Aufgaben erfüllen sollen. Die Wahrscheinlichkeit, Ideen und Innovationsprojekte voranzutreiben, die nachher am Markt keinen Erfolg haben, wird verringert.
 

Vorteile:

  • Gefahr von Fehlentwicklungen wird reduziert
  • Durch weniger Korrekturarbeit wird eine schnellere Produkt- und Dienstleistungsentwicklung ermöglicht
  • Kleinere Schritte im Innovationsprozess sind leichter zu überblicken und zu steuern
  • Hohe Effizienz, da die cross-funktionale Verlinkung der Teams in den Prozess stark gefördert wird
  • Inhaltliches und prozessuelles Lernen aus vorhandenen Projekten bringt weitere Effizienzsteigerung
  • Klare Visualisierung des Projektfortschrittes erleichtert Monitoring und Entscheidungen


Aufwand:

Stage Gate Projekte benötigen zwischen 5 und 40 Tagen Unterstützung seitens I.C.I.C.


Über die Methode:

Beim Stage Gate Process wird der Innovationsprozess in Phasen (Stages) unterteilt, die durch Tore (Gates) getrennt sind. In den einzelnen Phasen werden die Projekte vorangetrieben durch klare Aktionspunkte. Bei den Gates werden die Projekte geprüft, und es wird entschieden, ob sie in die nächste Phase gelangen dürfen oder nicht (die sogenannte Go/NoGo- Entscheidung.)

Ein typischer Stage Gate Process besteht aus den folgenden Phasen:

  • Abgrenzung - Voruntersuchung, um die Zahl der Projekte zu reduzieren
  • Definition von Geschäftsfall - Produktdefinition, Marktnutzen und Planung
  • Entwicklung - Design, Entwicklung des Produktes und Marketingplan
  • Überprüfung/Validierung - im Labor, im Betrieb und am Markt
  • Markteinführung - Produktion, Marketing, Verkauf/Vertrieb, Markteinführung und Qualitätssicherung am Markt

 

 Stage Gate aus der Praxis:

Es ist leider unmöglich, einen allgemeinen Stage Gate Prozess für alle Unternehmen zu empfehlen. In der Praxis handhaben verschiedene Organisationen Stage Gate auf unterschiedliche Weise: Einfachere Produktentwicklungen kommen mit dem Basispaket gut zu recht, komplexere Produkte wie in der Autoindustrie, Geräteentwicklungen und Luftfahrt haben sehr ausgefeilte Versionen entwickelt.

Bei der Wahl der Genauigkeit ist wichtig, ein Optimum zwischen 'nicht zu wenig' und 'nicht zu viel'  zu schaffen. Zu viele Details haben einen kontraproduktiven Effekt - es wird einiges übersprungen und die Prozessqualität leidet darunter.


Beim Stage Gate Prozess ist das Thema Sicherheit vorrangig. Kreativität und innovativer Durchbruch liegen im Hintergrund.